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Waldlicht

Auch die direkte Umgebung beeinflusst das Licht. In Waldgebieten wird Licht durch die Blätter und die Rinde der Bäume beeinflusst. Endler [340] unterschiedet vier verschiedene Lichtsituationen im Wald abhängig davon wie viel Licht vom Himmel, der Sonne und den Blättern/Rinde der Vegetation den Beobachter erreicht. Im Wald erreicht Licht, das das Blattwerk durchdringt, den Erdboden (grün), sowie langwelliges Licht (rot, infrarot), das von den Blättern stark gestreut wird. Je genauer Situation sieht das Spektrum im Detail anders aus [30], die grundsätzliche Form mit hohem (Infra)rot-Anteil und einem Peak bei etwa 550 nm ist aber immer die selbe.

  • Waldschatten (forest shade): Schatten unter einem dichten Blätterdach
    Nahezu alles Licht wurde durch die Blätter gefiltert und an Rinde reflektiert, es gibt kein direktes Sonnenlicht und nur sehr wenig Himmelslicht
  • Baumschatten (woodland shade): Schatten unter einem lockeren Blätterdach mit größeren und kleineren Lücken
    Ein Teil des Lichts wurde durch die Vegetation gefiltert ein anderer Teil ist Himmelslicht. Es gibt kein direktes Sonnenlicht.
  • Kleine Lücken: Lücken im Blätterdach die etwa der scheinbaren Größe der Sonne entsprechen, sie lassen nur Sonnenlicht, aber kaum Himmelslicht passieren
  • Große Lücken: sind deutlich größer als kleine Lücken und lassen einen großen Anteil Himmelslicht auf den Erdboden.

Zusätzlich sind die Lichtverhältnisse natürlich durch das Wetter beeinflusst: Sonnenschein, leichte Bewölkung oder geschlossenen Wolkendecke.

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licht/sonne/waldlicht.txt · Zuletzt geändert: 2010/06/25 16:52 (Externe Bearbeitung)
 
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