Funktionsweise einer Mischlichtlampe

Mischlichtstrahler bestehn aus einer Kombination einer Quecksilberdampfhochdrucklampe mit einer Glühlampe.

Die Lichterzeugung der beiden Einzelkomponenten wird von dieser Kombination nicht beeinträchtigt. Lediglich die Schaltung ist eine Neuerung. Quecksilberdampfhochdrucklampen benötigen kein kompliziertes Vorschaltgerät. Die Spule dient lediglich dazu die Stromstärke im Betrieb zu begrenzen, ein Zündgerät ist nicht nötgi. Hier kann statt der Spule mit induktivem Widerstand auch ein einfacher Draht (ohmscher Widerstand) verwendet werden. Wird dieser Draht gleichzeitig als Lichtquelle verwendet ist der Leistungsverlust am ohmschen Widerstand zumindest teilweise genutzt.

Hierbei muss darauf geachtet werden, dass beim Starten der Lampe die Hauptlast am Wolframdraht liegt, diese aber im Betrieb erheblich sinkt. Die anliegenden Spannungen sind daher ein Kompromiss zwischen nur geringfügiger Verkürzung der Lebensdauer des Wolframdrahtes und gleichzeitig gute Lichtausbeute im Betrieb. Bei der Osram Ultravitalux mit 300W Leistungsaufnahme fällt 225W auf den Glühdraht und 75W auf die Quecksilberdampfhochdrucklampe.